Nachruf auf das 24 Stunden Bordell Pension Diamant
Unweit des Hermannplatzes, eingebettet in eine ruhige Parallelstraße zum Kottbusser Damm, war die Pension Diamant über lange Zeit ein leuchtender Fixpunkt im Berliner Nachtleben. Sie war ein Ort, an dem neben der Erotik, die echte unverfälschte Berliner Seele zu Hause war.
Rustikaler Charme und Zille-Flair
Wer die Pension betrat, fand sich in einem liebevoll gestalteten, rustikalen Ambiente wieder, das den Geist des alten Berlins atmete. Man fühlte sich an die berühmten Milieustudien von Heinrich Zille erinnert: Hier warteten die „üppigen Zilleweiber“ mit einer Mischung aus Herzlichkeit, Schlagfertigkeit und mütterlicher Wärme auf ihre Gäste. Es war ein Ort ohne Verstellung, ehrlich und direkt. Die Gastfreundschaft der Pension Diamant kannte keine Pausenzeiten. Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, standen die Türen offen. Dieses Versprechen der ständigen Erreichbarkeit machte das Haus zu einem verlässlichen Ankerpunkt im Kiez.
Mit einer beeindruckenden Stammbelegschaft von 15 bis 20 Unterhaltungsdamen bot die Pension eine Vielfalt, die ihresgleichen suchte. Im 24-Stunden-Betrieb sorgten die Damen mit unermüdlichem Einsatz und erotischem Feingefühl dafür, dass jeder Gast genau die Zuwendung fand, die er suchte. Das Miteinander war geprägt von Routine und menschlicher Nähe, was die Pension Diamant für viele Besucher zu einem zweiten Wohnzimmer machte.
Bleibendes Andenken
Auch wenn sich die Zeiten ändern und die Türen der Pension Diamant heute geschlossen sind, bleibt die Erinnerung an eine Bordelladresse, die wie kaum eine andere für den pulsierenden Berliner Erotikmarkt und die sprichwörtliche „Berliner Schnauze“ stand. Ein Stück Kiezgeschichte, das in den Köpfen der Stammgäste und Wegbegleiter weiterlebt.
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